Bild Mat & Yvonne
 

Mat and Yvonne get ready to record

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir schalten einen Gang höher in den Arbeiten zu einem weiteren Album. Welcome war überwältigend positiv und ermutigt uns weiterzumachen. Grad in einem von Sorgen und Ängsten bestimmten Klima  – speziell im Gebiet der Musikmachenden – sind wir enthusiastisch was die Aufnahmen angehen und hoffnungsvoll was unser Resultat und das entsprechende Publikum dafür betreffen.

Um einem Missverständnis vorzugreifen, wir reden hier nicht vom “Geschäft” im Sinne von Musikgeschäft (oder anderer Profit orientierter Firmen). Natürlich können wir nicht nur von Luft und Liebe leben und möchten gerne (wenigsten einen Teil) unsere Anstrengungen entlohnt sehen. Doch in erster Linie geht es uns darum, eine lebendige Verbindung zu Menschen aufzubauen, die unsere Liebe zur Musik und zum Leben teilen.

Diese Tage und Wochen sind wir am Proben unseres neuen Repertoires, welches über das vergangen Jahr entstanden ist und werden im Januar 09 aufnehmen. Wie viele von Euch wissen, betrachten wir unsere Musik als „bio“. Ihr werden keine Zusätze beigemischt, wie es in der industriell hergestellten Musik des Unterhaltungsgeschäftes so üblich ist. Beginnend beim Schreiben, beinhalten unsere Lieder die  eigene Erfahrung und Überzeugung. Sie sind nicht für die „Pop“-Ramsch Händler fabriziert um deren hypnotisierten Konsumenten angedreht zu werden. Sie sind überhaupt nicht für „Konsumenten“ gedacht. Echt, wir sehen unsere Musik als Austausch zwischen Herstellern, oder anders gesagt, zwischen produktiven Menschen. Nicht nur müssen wir alle arbeiten um zu leben, sondern fundamental gesehen arbeiten wir alle für ein Leben. Wenn wir unsere CD auf den Markt bringen so tun wir dies mit der gleichen Hoffnung die Seele, den Geist zu nähren, wie der Landwirt uns mit seinen Produkten nährt. Was uns ausserordentlich freuen würde wäre, wenn eben dieser Landwirt (den wir fast jeden Dienstag Morgen in Bern aufsuchen) unsere Musik so nahrhaft fände, wie wir seine Gemüse!

Wir freuen uns, eine weitere Hilfe an Board zu begrüssen: Alex von Hettlingen hat neu das Booking unserer Konzerte in der Schweiz übernommen. Alex ist ein alter Freund und Veteran in der Musikszene Bern und Region. Als Gründungsmitglied vom Restaurant und Klub Bären Münchenbuchsee war er über viele Jahre für das Booking und die Organisation von Konzerten im Bären Buchsi verantwortlich. Wir sind dankbar für sein Interesse an unserer Musik und seine wertvolle Hilfe, unser Publikum zu erweitern. Zusammen mit Thad Wharton von Broken Arrow in San Franzisko haben wir nun eine Basis und können unsere Anstrengungen in Amerika und Europa vergrössern. Den Beiden gebührt unser Dank für ihren Enthusiasmus und ihre Unterstützung.

Wir halten Euch über die Arbeiten an unserem Album auf dem Laufenden. Dieses ist auf  Frühjahr 2009 geplant.

 

Mat und Yvonne sagen: No Dal Molin!

Yvonne und ich reisten nach Vicenza in Italien, um am zweiten jährlich stattfindenden «No Dal Molin»-Festival teilzunehmen. «Dal Molin» ist der Name eines zivilen Flughafens, der sich zirka 1,5 Kilometer ausserhalb von Vicenzas historischem Stadtkern, einer UNESCO Welterbestätte, befindet. Die amerikanische Regierung will diesen Flughafen in eine Militäranlage umwandeln, die mehrere tausend Soldaten des «173th Airborne Combat Brigade Team» beherbergen soll. Die Pläne für diese Militäranlage wurden von der italienischen und der amerikanischen Regierung Ende 2003 hinter verschlossenen Türen entwickelt und kamen erst 2006 ans Licht.

Als Einwohner von Vicenza diese Pläne in Frage zu stellen begannen, reagierten Berlusconis Regierung, später auch die kurzlebige Prodis, mit Drohungen und Ausreden. Die Fragen blieben, bis eine alarmierte Bevölkerung eine Widerstandsbewegung aufzubauen begann. Schnell entwickelte sich eine Massenbewegung mit Menschen aus allen Lebenskreisen. Nicht nur wurde die Bevölkerung bezüglich dieses Baus, der einen massiven Einfluss auf ihr Leben hätte, nie konsultiert, auch die Idee einer weiteren Militäranlage – es existieren bereits drei andere in diesem Gebiet – hat inhaltsschwere Fragen aufgeworfen: Von Italiens Souveränität über die Umweltbelastung bis hin zur Unsinnigkeit eines Krieges schlechthin. In einem Klima weit verbreiteter Opposition gegen die US-Invasionen im Irak und in Afghanistan und einer meist kriegslustigen Rhetorik des Bush-Regimes wurde Dal Molin zum Sammelpunkt eines breiten Bevölkerungskreises, der findet: Genug ist genug.

Am Festival selbst kam das Solidaritätsgefühl enthusiastisch zum Ausdruck. Junge und alte Ortsansässige halfen mit, eine stadtähnliche Anlage aufzubauen und instand zu halten: Zwei Bühnen, eine grosse Küche, eine Esshalle, eine Radiostation, Informationsstände und vieles mehr wurden auf einem Feld aufgebaut. Das Feld wurde von einem dort lebenden Bauern zur Verfügung gestellt, sehr zum Kummer der Behörden, die die Nutzung öffentlicher Anlagen verweigert hatten.

Weltbekannte Persönlichkeiten wie der Dramatiker Dario Fo, die beiden einflussreichen Journalisten Marco Travaglio und Oliviera Beha sowie viele Musik- und Theatergruppen nahmen am Festival teil. Es gab angeregte Diskussionsrunden, an denen sich Hunderte von Menschen engagiert beteiligten.

Yvonne und ich wurden von einem aufgeschlossenen Publikum herzlich empfangen. Die Tatsache, dass ich amerikanischer Staatsbürger bin, trug ganz klar seinen Teil dazu bei. Obwohl die meisten Einwohner von Vicenza wissen, dass die amerikanische Bevölkerung und die amerikanische Regierung nicht dasselbe sind, hilft es, wenn ein Amerikaner das auch offen ausdrückt. Auch ist die Tatsache nicht unerheblich, dass Menschen von nah und fern sich diesen Kampf zur eigenen Sache machen. Es ist nicht länger eine lokale Angelegenheit, die nur die Bevölkerung von Vicenza betrifft. Das bereits Erreichte hat einen Effekt ausgelöst, der weit über den betroffenen Ort und das Land hinausgeht.

Erstens wurde der Bau der Militäranlage erfolgreich für mehr als ein Jahr verschoben. Obwohl die Behörden mit dem Ziel, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass die Militäranlage auf jeden Fall und ungeachtet des Protests gebaut wird, konstant Falschinformationen verbreiten, hat der Geist der Widerstandsbewegung Wurzeln geschlagen und breitet sich dieser mit nicht voraussehbaren Konsequenzen für die amerikanische und die italienische Regierung weiter aus. Auch in anderen Teilen Italiens wächst die Opposition mit Massenbewegungen: So setzt sich «No Tav» gegen Hochgeschwindigkeitszüge ein, eine Bewegung in Chiaiano bei Neapel gegen einen Verbrennungsofen für riskanten Abfall und eine weitere gegen eine neue italienische Militäranlage in Mattarello bei Trento. Sie alle haben den Pakt geschlossen, sich gegenseitig zu helfen. So erfährt die «No Dal Molin»-Kampagne eine breite Unterstützung.

Zweitens und am wichtigsten, stellt dieser ununterbrochene und gut organisierte Ausdruck des Volkswillens ein inspirierendes Beispiel dar, was passiert, wenn sich Menschen zusammenschliessen. Ein junger Aktivist sagte mir: "Was wir hier in dieser Bewegung sehen, ist Gleichheit: Wir sind vereint für einen gemeinsamen Zweck.“ Es ist für alle, die das erfahren haben, offensichtlich, dass es sich hier um etwas handelt, das weit besser ist als jene unechte Demokratie, auf die sich Politiker bis zur Genüge in ihren weitschweifenden Reden beziehen.

Die hier erteilte Lektion ist klar: Nur durch das Mobilisieren der Bürgerschaft kann ‚Bürgerschaft’ überhaupt bestehen. Die Öffentlichkeit kann nur informiert und bestärkt werden, im öffentlichen Interesse zu handeln, wenn öffentliche Forderungen im öffentlichen Bereich gestellt werden.

Dass diese Lektion nicht an den Behörden vorbeiging, wurde schmerzlich klar, als die Polizei am Tag vor unserer Ankunft eine friedliche Demonstration attackierte, die vor Dal Molin stattfand. Wenn das beabsichtigte Resultat war, die Bevölkerung von Vicenza einzuschüchtern, war der Fehlschlag offensichtlich. Das wurde auch in einer heiteren «Oskar»-Zeremonie vor dem weltbekannten Teatro Olimpico im Zentrum von Vicenza zum Ausdruck gebracht. Die Satire beinhaltete die Vorführung eines oskargekrönten Kurzfilms, der den Angriff der Polizei dokumentiert. Die Zusammenkunft war ein mutiger herausfordernder Akt und wurde zum Fundament einer grösseren Demonstration, die für Samstag, den 13. September, geplant war. Leider konnten wir wegen Verpflichtungen in der Schweiz nicht bleiben, aber wir erhielten Berichte, dass zirka 8000 Menschen im strömenden Regen erschienen sind, um vom Teatro Olimpico nach Dal Molin zu marschieren.

In einer kurzen E-Mail schrieb uns Stephanie Westbrook von «US-Citizens for Peace and Justice» in Rom: "Vom Teatro Olimpico marschierten wir zum Ort der geplanten Militäranlage. Während es zu regnen begann, wurde vor dem Weggang aus dem Zentrum ein farbiger Turm aufgestellt, den No Dal Molin-Kinder aus Karton gebastelt hatten, um zu sehen, ob die Bereitschaftspolizei ihn einreissen würde. Ein zweiter Turm wurde am Ort der geplanten Militäranlage aufgestellt. 200 Polizisten mit Spezialausrüstung befanden sich hinter der Abzäunung, diesmal aber mit einem Abstand von 30 Metern. Die No Dal Molin Fanfara-Band führte uns mit ihrer Musik an, dazu gab es auch Musik und Reden, die vom Lastwagen kamen. Es wurde viel über die Polizeigewalt vom vergangenen Samstag und das bevorstehende Referendum am 5. Oktober gesprochen, und es gab Stimmen für den Rücktritt des Polizeichefs. Die meisten der Demonstranten kamen am Festival-Ort an. Das Hauptzelt war zum Bersten voll. Wir waren alle bis auf die Haut nass, aber in guter Stimmung."

Das Referendum, auf das sich Stephanie bezieht, besteht darin, die Bevölkerung von Vicenza zu ermächtigen, die Zukunft von Dal Molin mitzubestimmen. Nicht überraschend teilte Berlusconi mit, dass dies keinen Einfluss auf die Handlungen der italienischen Regierung habe. Anscheinend ist seine Definition von Demokratie, dass alles, was er und seine Busenfreunde sagen und tun, passiv zu akzeptieren ist. Aber für die Bevölkerung von Vicenza beinhaltet keines der Mandate, die er seit seiner Wiederwahl zum Premierminister möglicherweise geltend macht, dass Italien zur Kolonie Amerikas gemacht werden soll. Genauso wenig kann er die Bevölkerung einer Region überstimmen, die entscheiden will, was an ihrem Wohnort geschieht. Ironischerweise nimmt die Lega Nord zu Dal Molin keine Stellung, obwohl sie sich so sehr für die Unabhängigkeit des industriellen Nordens und die Trennung vom offenbar energielosen südlichem Gegenstück stark macht. Anscheinend bedeutet Unabhängigkeit für die Lega Nord, sich den Wünschen des Besetzers, nämlich den USA, zu unterwerfen. Aber eine solche Konfusion und Korruption ist in der heutigen Politik üblich, und zwar nicht nur in Italien, sondern auf der ganzen Welt.

Was die Massenbewegung in Vicenza bietet, ist eine echte Alternative und ausnahmslos eine Herausforderung für alle Parteien und Politiker. Auch wenn die Ansichten der Gegner einer neuen Militäranlage vielfältig sind, gibt es bestimmte Themen, die kontinuierlich artikuliert werden und einen wachsenden Konsens bilden: nämlich das Ende von Krieg und Militarismus, die Forderung nach mehr Umwelt- und Naturschutz, vor allem bezüglich Luft, Wasser und Nahrung, sowie die tatkräftige Verteidigung der Menschenrechte. Geleitet von solchen Grundsätzen gibt uns dieser Kampf die Gelegenheit, aktiv am Ändern der Welt teilzunehmen.

Wir möchten unserer Dankbarkeit Ausdruck verleihen und zeigen uns solidarisch mit allen, die in Vicenza Widerstand leisten. No Dal Molin!

Mat Callahan


27. März 2008
Wir sind eben erst zurückgekommen von unserer Tour an der Ostküste in Amerika. Vom ersten bis zum letzten Konzert haben wir neue Freunde gefunden und unsere Musik einem neuen Publikum vorgestellt. Unsere Gastgeber in Hartford waren das Heartbeat Ensemble. Dies ist eine kleine aber feine Theatertruppe, die nebst Theater aufführen auch Theater lehrt an den öffentlichen Schulen von Hartford. Zwischen unseren Sets zeigten sie einen Film ihrer Zusammenarbeit mit Studenten von der Entstehung bis zur Aufführung eines selbst geschriebenen Stückes. Ein grossartiges Beispiel, wie Kunst eine lebendige Rolle in der Ausbildung übernimmt. Von Hartford ging es weiter nach Boston zur Open Mic Nacht im Club Passim. Wir hoffen auf unserer nächsten Tour ein reguläres Konzert spielen zu können. Der nächste Auftritt führte uns nach Willimantic in das Community Center mit Namen Wrench In The Works. Beide Konzerte, Hartford und Willimantic, wurden durch Interviews mit Livemusik in Lokalradios begleitet. Diese Unterstützung, zusammen mit der aktiven Werbung der Organisatoren brachte uns ein tolles Konzertpublikum, das uns herzlich aufnahm.

Am nächsten Tag fuhren wir zurück nach Boston für eine Präsentation am weltberühmten Berklee College of Music. Der Professor für „Modern Political Thought“ lud uns ein zu einer musikalischen Aufführung, sowie einem Gespräch über Musik. 25 junge MusikstudentInnen waren anwesend und es wurde eine lebhafte Diskussion geführt. Diese konzentrierte sich vor allem auf den Effekt von Musik im Sozialen Wandel. Einschliesslich der Fragen wie man im Musik Geschäft funktionieren und trotzdem seinen Prinzipien treu bleiben kann. Wir hoffen, etwas anregendes Gedankengut beigetragen zu haben. Für uns war es sehr ermutigend diese jungen engagierten Menschen anzutreffen.

Unser nächstes Ziel war New York City, wo wir zwei Konzerte spielten, im Nachtclub Banjo Jim’s und im Social Center mit Namen Brecht Forum. Die Show im Banjo Jim’s findet ein Mal im Monat statt. Es sind jeweils mehrere Bands, Künstler eingeladen. Unter anderen diesmal eine Band aus Cincinnati, The Tillers und unser Gastgeber Eli Smith. The Tillers und Eli waren beide energiegeladen und haben uns in gute Auftritts-Stimmung gebracht. Die darauf folgende Nacht, wie auch immer, war die erste Entäuschung auf der Tour. Auf Grund schlechter Organisation und zu wenig Werbung war der Publikumszulauf sehr spährlich. Aber, wir machten das Beste aus der Situation. Publikum und Musiker bildeten einen Kreis, in dem wir Musiker abwechselnd Lieder austauschten. Es hat allen Spass gemacht und wir haben uns gefreut, drei junge Musiker und ihr Schaffen kennenzulernen.

In Baltimore war unser Abend aufgeteilt in einen Vortrag mit anschliessender Diskussion zum Buch „The Trouble With Music“ und ein Konzert. Red Emma’s Buchladen ist eine gut organisierte und sehr populäre Kollektive, die uns mit einer enthusiasthischen Atmosphäre begrüsste. Der Vortrag hat alle angesprochen und die Diskussion hätte noch Stunden weitergeführt werden können. Unsere Gastgeberin jedoch lenkte das Gespräch geschickt in Richtung Live Musik und nach einer einer kurzen Pause liessen sich alle Anwesenden von unserem Konzert in eine andere Welt entführen.

Wir setzten unsere Reise fort in den Süden mit Stopps in Richmond und Harrisonburg,  Virginia und zuletzt Chapel Hill, North Carolina. Der Höhepunkt der gesamten Tour war unser Auftritt im Little Grill in Harrisonburg. Trotz überwältigendem Konzertangebot an diesem Abend in der ganzen Stadt kam eine grosse Anzahl Gäste. Unser Veranstalter für diesen Abend war etwas nervös, bis sich dann kurz vor Konzertbeginn das Lokal plötzlich mit Publikum füllte. Der Abend wurde von einem Jungen aus Harrisonburg, Josh Warner, eröffnet. Er spielte excellente Versionen vieler Klassiker aus Country, Folk and Blues, die er selber an Gitarre, Banjo und Mundharmonika begleitete. Genau die Einstimmung die wir brauchten um einen inspirierten eigenen Auftritt zu geben!

All in all, the tour was good. Ein paar Veranstaltungen haben unsere Erwartungen nicht getroffen, andere dafür übertroffen. Wir machten wertvolle Erfahrungen betreffend Vorbereitung und Zusammenarbeit mit lokalen Veranstaltern, um die best mögliche Situation für beide Seiten zu kreieren. Die Tour hat uns überzeugt, wie wichtig es ist unsere Musik in die Welt zu tragen. Wir sind allen unseren wunderbaren Mitstreitern herzlichst zugetan, deren harte Arbeit und Engagement uns diese Tour ermöglichten. Unser Dank Euch allen.

 

The Duet – Mat Callahan & Yvonne Moore
Nach erfolgreichem Start des Duetts Ende 2006 in der Schweiz, haben Mat & Yvonne begonnen die Bühnen in Europa und Amerika zu betreten. Die Konzerte in der Schweiz wurden mit Begeisterung und wachsendem Interesse seitens der Presse gefeiert (siehe Presse Kritiken). Zwei Tourneen in den USA in 2007 bringen den beiden Künstlern wiederholt Auftritte und zusätzlich neue Einladungen für Konzerte in Amerika für dieses Jahr. Anfang März wird das Duett der Ostküste entlang, beginnend in Hartfurt, Connecticut, weiter Richtung Süden nach Boston, Massachusetts bis runter nach Chapel Hill, North Carolina reisen. Im Oktober dann spielen sie im Nordwesten von Seattle bis Eugene. Weitere Konzertdaten in Berlin, der ganzen Schweiz und Italien sind bereits gebucht. Ein neues Album für Ende 2008 ist in Planung.

Der Enthusiamus, enstanden durch ihre Musik, ist das Resultat der Verpflichtung beider Künstler, gegenüber Qualität und Gemeinschaft. Die Intimität zweier Stimmen und einer Gitarre bilden eine direkte Verbindung zwischen den beiden Musikern und ihrem Publikum. Die Lieder drücken nicht nur die Gefühle über die momentane Situation der Welt aus, sondern werden gleichzeitig von vielen geteilt.

Eine weitere entscheidende Komponente ist die ausserordentliche Vielfältigkeit die Mat & Yvonne auf die Bühne bringen. Sie nennen ihre Musik Newfolk. Ursprünglich verwurzelt in der Tradition der Trubadours und Folksänger, jedoch keinesfalls limitiert durch das allgemeine Verständnis des Ausdruckes „Folkmusic”, verkörpert das Duett viele populäre Influenzen. Jahrelange Erfahrung in Bands, alles spielend von Blues über Soul, bis zu afrikanischer und karibischer Musik, erweitert den musikalischen Umfang aus dem sie schöpfen. Dies dient sowohl dem kreativen Impuls den sie als Künstler fühlen, als auch dem Zweck Menschen zusammen zu führen, um die Menschheit zu feiern.